Donnerstag, 2. März 2017

Stabilität und Mobilität

Hallo zusammen,
da das Wetter am Dienstag sehr schlecht war, habe ich heute ein Ersatztraining angeboten.
Tatsächlich haben sich drei bereit erklärt mit zu machen.

Nun aber zum Training.
Da hab ich mir was ganz feines ausgedacht.
Es geht um Stabilität, die brauchen wir in unseren Gelenken und Mobilität, sonst könnten wir ja nicht laufen.
Aber beides steht in Symbiose zueinander.
Daher gab es zwei Übungen am Anfang für unsere Stabilität.
Übung 1
Runter in die Kniebeuge, Füße stehen dafür etwas mehr wie schulterbreit auseinander, Füße zeigen nach außen, linker Ellbogen drückt linkes Knie weiter nach links und der rechte Arm zeigt nach rechts. Nun drehen wir unseren Oberkörper nach rechts und drücken weiter mit dem linken Ellbogen gegen das linke Knie. Das mache wir soweit bis wir eine Spannung in der linken Seite verspüren.
Nun langsam zurück und weiter auf der anderen Seite.
Bei dieser ersten Übung ergeben sich schon für einige Schwierigkeiten.
Erster Punkt, die Knie. Wenn der Rücken nicht gerade bleibt und man sein Gewicht nach vorne verlagert drückt es auf die Kniegelenke.
Zweiter Punkt, die Übung an sich. Der Rücken bleibt gerade und dann beugt man die Knie, nicht Oberkörper nach vorne und dann beugen.
Übung 2
Beine zusammen, einen kleinen Schritt vor, nun das hintere Bein heben und langsam nach vorne beugen während das hintere Bein immer weiter hoch geht. Dabei ist darauf zu achten, dass der Fuß, welcher hinten ist, mit den Zehen nach unten zeigt. Dreht er sich nach außen wird die Hüfte eingedreht, was im allgemeinen bei 80% der Bevölkerung der Fall ist.
Beide Beine bleiben gestreckt und knicken nicht ein. Gleichgewicht halten und gleichzeitig nicht die Hüfte verdrehen ist sehr anstrengend.

Beide Übungen dienen zur Stabilität und hier ist noch einige Defizite.

Nun zur Mobilität.
Dafür nutzen wir Treppen, Ja genau, diese kleinen fiesen Stufen.
Es standen nur sieben stufen zur Verfügung aber die reichen vollkommen aus.
Ich habe daraus ein kleines Spiel gemacht. Zwei Paare tun sich zusammen und wechseln sich immer ab.
Stufen rauf aber mit schnellen Knieanziehschritten, oben fünf Kniebeugen und schnell wieder runter und abklatschen, dann der Partner.
Aber zwischendurch gab es Partnerwechsel.
Die Mitstreiter sind total beschäftigt mit der Übung und plötzlich kommt der Partnerwechsel und das Gehirn muss sich nun umstellen was ein synaptisches Chaos verursacht.
Das Ganze haben wir ein paar Runden gemacht und es war lustig.

Aber wer denkt, dass war alles, der täuscht sich.
Es stand noch Intervalltraining auf dem Plan.
Diesmal aber nicht auf Zeit sondern auf Distanz.
Nach 3 Minuten Erholung nach dem Treppenspiel ging es 200 Meter laufen und dann wieder 200 Meter gehen.
Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass die Laternen auf unserer Strecke alle 50 Meter auseinander stehen, dem ist wohl  nicht so, es sind nur 25 Meter. Aber nun, ist so und kann man nicht ändern. Ich mache das Ganze über GPS und das scheint wohl zu stimmen.
Leider konnten nicht alle das Intervalltraining komplett beenden. Wadenkrämpfe führten nach dem dritten Laufintervall zum Ende. Anderen hatten weniger Probleme.
Aber so ist das nun mal. Es gibt gute und schlechte Tage, aber davon sollte man sich nicht unter kriegen lassen.
Im Ganzen gab es 6 Laufeinheiten.
Zum Schluss gab es noch etwas aufdehnen bei einem Gestänge welches wir durch Zufall entdeckt haben. Das habe ich gleich genutzt um eine kleine Übung zu machen. Schräge Liegestütze, aber um die zu beschreiben würde es zu lange dauern, daher zeige ich sie beim nächsten Training allen.

Damit sind wir auch leider schon am Ende.
In den nächsten Wochen werden Stabilität und Mobilität immer wieder unsere Begleiter sein.
Die Laufintervalle werde ich immer langsam in 50 Meter Schritten erhöhen aber erst wenn wir die 200 Meter alle geschafft haben.

Also dann bis zum nächsten Training.

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