Dienstag, 21. März 2017

Bei Regen laufen wir nicht!

Absolut falsch!

Hallo zusammen,
da heute wegen dem Wetter niemand laufen wollte, nutze ich die Gelegenheit für ein wenig Aufklärung.
Ich höre immer wieder, auch aus dieser Gruppe, bei Regen laufe ich nicht.
Aber warum?
Die häufigste Erklärung ist, dass man ja krank werden könnte.
Dies ist eine falsche Auffassung.

Aber warum ist dies die gängige Meinung?
Regen bedeutet Nässe, Nässe assoziieren wir mit Kälte. Beide Komponenten zusammen ergeben eine Auskühlung unseres Körpers und dies schlussendlich zu einem Infekt.

Wie können wir etwas dagegen machen?
Um es kurz zu machen, weniger ist mehr.

Um es verständlich zu machen muss ein wenig was erklären.
Viele Läufer und auch in unserer Gruppe ziehen sich zu dick an. Zu viele Schichten an Kleidung die unsere Wärme speichert. Es ist anfänglich recht angenehm aber zum Training nicht wirklich hilfreich.
Im Training erhöht sich unsere Körpertemperatur und bei zu viel Kleidung kann die Wärme nicht ausweichen. Uns wird immer wärmer. Unser Körper reagiert darauf in dem wir anfangen zu schwitzen. Dies würde im Normalfall bedeuten, dass wir uns über die feuchte Haut abkühlen. Aber wir haben zu viel an. Bedeutet wir überhitzen. Nun ist der Moment wo viele einen großen Fehler machen. Sie machen ihre Jacken auf oder ziehen die Pullover aus. Was nun passiert nimmt kein gutes Ende. Unser Körper läuft auf Hochtouren, ist total verschwitzt und kommt mit der kalten Luft in Kontakt. Nun sind wir dem was kommt ausgeliefert. Wir sind in diesem Moment sehr anfällig für Infekte, auch unsere Muskeln ziehen sich schockartig zusammen.
Wenn man sich allerdings im Vorfeld von einiger Oberbekleidung trennt und sie erst nach dem Training wieder anzieht kann der Körper nicht so schnell auskühlen und die Wahrscheinlichkeit einer Infektion wird minimiert.

Aber was hat das mit Regen zu tun?
Es ist eigentlich genau das Gleiche.
Laufen bei Regen ist kein Problem wenn man etwas beachtet.
Nach dem Training die nasse Oberbekleidung ausziehen und warm einpacken.
Es soll ja kein Striptease gemacht werden, aber eine dünne Jacke bietet ausreichend Schutz vor Nässe und lässt sich leicht gegen eine dicke, trockene wechseln.

Vor und nach dem Training den Körper warm halten ist vollkommen korrekt aber währenddessen sollte man etwas weniger tragen.

Eine blöde aber berechtigte Redewendung passt an dieser Stelle wie die Faust aufs Auge.

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung!

Dies ist meine persönliche Meinung und spiegelt in nicht all die anderen Meinungen wieder.

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