Dienstag, 7. März 2017

Ein paar große Schritte

Willkommen mal wieder,

leider war unsere Gruppe heute wieder stark dezimiert.
Aber private sowie berufliche Belange stehen immer vor dem Training und so kamen nur zwei Mitstreiter.

Letzten Donnerstag habe wir uns mit der Stabilität und der Mobilität beschäftigt, dies habe ich heute wieder aufgenommen.
Da einige Probleme damit haben, mit dem Fuß bei einer Kniebeuge auf dem Boden zu bleiben, habe ich mir etwas ausgedacht, was jeder zu Hause selber ausprobieren kann.
Ich habe einfach einen Walkingstock genommen, zu Hause reicht auch ein Besenstiel, und halte ihn hinten im Rücken an der Wirbelsäule fest. Eine Hand oben in der Höhe vom Genick, die andere Hand etwa auf Höhe der Lendenwirbel. Am Besten klappt es wenn man den Stock zwischen den Pobacken drückt und hinten im Nacken spürt. Somit steht man gerade und versucht so eine Kniebeuge zu machen. Der Stock hindert einen daran einen Buckel zu machen, man bleibt gerade.
Versucht so einmal Kniebeugen zu machen und ihr werdet sehr schnell merken wie sich eure Haltung verändert.

Nach der Kniebeuge habe ich natürlich noch den Einfußstand machen lassen, wie ich ihn im letzten Blog beschrieben habe.

Da es am Donnerstag Probleme bei einigen mit den Waden gab habe ich heute auf die Treppen verzichtet. Dafür habe ich einen kleinen Zick Zack Kurs aufgebaut, den wir mir kleinen seitlichen Trippelschritten absolviert haben.

Wer nun meint, das reicht doch schon, der täuscht sich.

Nun zum Intervalltraining.
Ich habe es ein wenig gegenüber Donnerstag abgeändert.
Aus 200 Meter Laufen habe ich 100 gemacht und ich habe einen Wechsel zwischen Zeit und Distanz gemacht.
Da meine beiden Mitstreiter beim gehen größere Schritt als beim laufen machen, habe ich sie motiviert dieses zu ändern.
Aber nicht komplett. Die letzten 20 Sekunden oder 25 Meter die Schritte beim laufen vergrößern.
Und siehe da es klappt.
Große Schritte beim laufen, das ist der Schlüssel zur schnelleren Geschwindigkeit.
Das Anfänger dieses nicht komplett durchhalten ist vollkommen klar aber aus 20 Sekunden kann man 30 machen und dann eine Minute und dann fünf und immer so weiter.
Was noch eine großer Punkt ist, der mir heute aufgefallen ist, ist die Flexibilität im Knie.
Beim laufen sollte man die Knie in der Abfang- und Druckphase nicht durchgedrückt lassen.
Einfach ein wenig in die Knie gehen, minimal und schon hat man die Sprungkraft die man braucht.

Insgesamt sind wir zwei mal eine Minute gelaufen und zwei mal zwei Minuten gegangen, dann zwei mal 100 Meter gelaufen und zwei mal 200 Meter gegangen und dann wieder zwei mal eine Minute gelaufen und zwei mal zwei Minten gegangen.


Hier unsere heutige Strecke.


Und hier unsere Pace mit der Herzfrequenz.

Eines muss ich hier auch mal sagen.
Ich bin auf jeden einzelnen Stolz der hier mitmacht und es gnadenlos durchzieht.
Auch heute wieder, obwohl es anstrengend ist. Ihr nehmt an was ich sage und versucht es immer umzusetzen. Das ist echt klasse.

Ich hoffe auf einige mehr am nächsten Dienstag.
Bis dahin.
Alles Gute


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