Dienstag, 2. Mai 2017

Es wurde mal wieder Zeit

Hallo erstmal,

nachdem wir letztes mal Montag auf Donnerstag verschoben haben und ich wenig Lust zum bloggen hatte, nehme ich mir heute nach dem Lauftraining endlich die Zeit.

Nun, was war der Plan?
Natürlich Intervalltraining!
Aber nicht so ein Micky Mouse Intervall, oh nein, diesmal ging es etwas härter zur Sache.
Sieben Minuten laufen und eine Minute gehen mit 5 Wiederholungen und einem abschließenden Sprint sollten es sein.

Ganze drei Teilnehmerinnen und ich waren am Start, leider.
Nun haben wir die Gruppe geteilt.
Zwei nicht so schnelle und ich mit einer die sich unbedingt auspowern wollte.
Eine Kleinigkeit vorweg, die nicht so schnellen mussten leider wegen gesundheitlichen Problemen aufgeben.

Nun ging es los.
Die ersten zwei Einheiten waren noch ganz einfach.
Nummer drei ging auch noch.
Ab der vierten Einheit wurde sich über Probleme im Sprunggelenk beklagt. Also Laufstil ein wenig ändern und weiter. Auch die Kondition litt ein wenig. Also auch etwas Tempo raus.
Die letztes Einheit habe ich extra langsam angesagt und es ging.
Nun kam der Sprint.
Mir wurde gesagt, ich will mich auspowern.
Dann mal los und es wurde wirklich das letzte herausgepresst.

Klasse gemacht! Respekt!

Für die zwei Anderen, nicht den Kopf hängen lassen.
Niemals aufgeben!


5,4km

Das heute unsere Distanz mit einer Pace (Durchschnittsgeschwindigkeit) von 8:29min/km.


Hier seht ihr mal wieder meine Herzfrequenz im Intervalltraining.
Ihr könnt genau die Belastung erkennen.

Macht weiter so.
Ihr seit alle echt super!


Montag, 17. April 2017

Die Thingstätte!!!

Hallo zusammen,

vor einiger Zeit hatte ich immer mal wieder von einem ganz besonderen Training gesprochen.
Heute war es soweit.

Treppentraining an der Thingstätte in Heidelberg!

Zu bewältigen waren 177 Stufen für einen Weg.
Zielsetzung, für alle die mitmachen wollten, war es ein mal rauf und wieder runter zu laufen, oder gehen, oder hüpfen, je nach dem wer was wollte. Aber es sollte schon anstrengend sein.

Da beide Gruppen, Junioren und, ich nenne sie jetzt einfach mal so, Senioren am Start waren, wurde es recht interessant.


Hier mal ein Bild von dem was kommen sollte.

Alle, wirklich alle, haben ihr Ziel erreicht, einige sogar übertroffen.
So ist zum Beispiel einer, der überhaupt nicht mitmachen konnte, gleich zweimal rauf.
Jemand von den Senioren, der noch nie dort war, ist sogar dreimal rauf.
Von den Junioren hat es jemand sogar gleich viermal geschafft.




So sieht es aus, wenn wir ein alternatives Training veranstalten.

Was soll ich sagen?
Ich bin mächtig Stolz auf meine Gruppen.

Dienstag, 11. April 2017

Fit für Schweini!!!

Ja, da sind wir wieder.
So langsam rückt der Schweinehundlauf näher und daher stand und stehe die weiteren Einheiten ganz unter dem Motto.

Fit für Schweini!!!

Aber bevor es los ging mussten wir uns warm machen.
Heute mal nicht mit Lauf ABC, sondern mit einigen anderen Übungen.
Bei den Windmühlen, letztes mal beschrieben, zeigen sich weiterhin illustre Bewegungen.
Die einen machen den Roboter, andere meinen sie müssten so tanzen wie in Pulp Fiction.
Aber daran werden wir arbeiten.
Weiter gab es Einheiten für Oberschenkel, Waden und natürlich haben wir den Rücken auch nicht vergessen.

Nun ging es aber auf die Strecke.
Intervalltraining ist die beste Art die Kondition und Ausdauer zu verbessern.
Heute gab es drei Minuten laufen und eine Minute gehen.
Insgesamt sieben Einheiten.
Alle haben es super geschafft und darauf könnt ihr echt stolz sein.

Zum Schluss gab es noch ein wenig dehnen und fertig war unsere Einheit.

Die Laufdistanzen werden sich innerhalb der nächsten Wochen verlängern und die Gehpausen natürlich verkürzen.
Irgendwann lauft ihr einen oder sogar 2 Kilometer am Stück ohne es zu merken. Wenn ihr das erreicht fängt die Reise erst richtig an.

Ich hoffe ihr bleibt im Team und habt Spaß.
Bis zum nächsten Training.

Achja, hier noch unsere Strecke von heute:


Dienstag, 4. April 2017

Wieder auf unserer Strecke

Guten Abend zusammen,

leider waren wir heute recht wenige, nur zwei Mitstreiterinnen.
Aber das hindert uns ja nicht daran trotzdem etwas zu machen.

Ganz am Anfang haben wir etwas gegen unsere verspannte Schultermuskulatur gemacht.
Mit den Armen Windmühlen schlagen, Ein Arm nach vorne, der andere nach hinten und da ergeben sich einige Probleme. Die Koordinierung zwischen rechts und links und vorne und hinten ist nicht so einfach.
Danach haben wir noch ein wenig Stabilitätstraining für unsere Sprunggelenke absolviert. Auch hier merkte jeder warum es wichtig ist.

Danach ging es auf die Strecke, aber nicht um zu laufen.
Nein, erstmal etwas warm machen mit Lauf ABC.
Dazu muss ich hier glaube ich nicht mehr viel schreiben. Inzwischen kennt jeder die Übungen, daher glaube ich, brauchen wir neue. Ich werde mir was ausdenken.

Nun aber zum laufen.
Alle durften sich aussuchen 200m, 250m, 330m oder 500m am Stück zu laufen.
Was soll ich sagen?
Alle beide sind 500m am Stück gelaufen.
An dieser Stelle, riesen Leistung.

Nun wollte ich aber wissen was für die Teilnehmerinnen anstrengender ist.
Laufen am Stück oder Intervalltraining.
Also haben wir auf dem Rückweg den Laternenintervall gemacht.
Vier Laternen laufen und zwei Laternen gehen.
Fazit, Intervall ist anstrengender. Aber um Kondition aufzubauen unerlässlich.

Diese Mischung vom Training fand ich persönlich recht gut. Es war von allem etwas dabei und das werde ich auch die nächsten Male fortführen.

Bis dahin habt eine schöne Woche.

Dienstag, 28. März 2017

Mal ein etwas anderes Training

Hallöchen da sind wir wieder.

Auf vielfachen Wunsch der Gruppe waren wir heute im Turnwald.
Man kann dort nur laufen oder noch viele schöne andere Sachen machen.
Wie zum Beispiel ein Ganzkörpertraining.

Aber fangen wir ganz vorne an.
Zuerst freuen wir uns über eine neue Mitstreiterin.
Ich persönlich freue mich immer wieder über neue mutige Menschen, die gerne etwas Sport machen möchten, Es ist nie zu spät.
Auf dem Plan standen zwei Runden von ungefähr 1,8km.
Die erste Runde sind wir gegangen damit sich jeder mit dem Gelände, denn wir waren mitten im Wald, und mit den Geräten vertraut machen konnte.
Leider habe ich im Moment keine Bilder von den Geräten zur Hand, sobald ich sie finde reiche ich sie in einem extra Blog nach.
Daher hier die Beschreibung der einzelnen Übungen.
Station eins, Armaufzüge, ist wie Liegestütze nur anders herum, man hängt sich in das Gestänge und zieht sich mit den Armen nach oben.
Nummer zwei, schräge, weit gefasste Liegestütze.
Nummer drei, eine Parkbank, aber hier heißt die Einheit nicht Wettsitzen, nein, wir trainieren den Trizeps. Komischerweise haben Frauen hier wohl mehr Probleme als Männer. Für die Übung setzen wir uns auf die Bank, rutschen bis zur Kante vor, halten uns mit den Händen rücklinks fest und senken unser Hinterteil Richtung Boden. Nun drücken wir uns mit den Armen wieder hoch.
Übung vier, dehnen und trainieren gleichzeitig. Geht das? Und wie das geht. Wahlweise den rechten oder linken Fuss in das Leitergestänge hängen, den anderen Fuss parallel zum anderen Oberschenkel ausrichten und beugen. Aber das Bein welches in der Leiter hängt bleibt gestreckt. Somit trainieren wir den einen Oberschenkel während wir den anderen Unterschenkel dehnen. Natürlich machen wir das auf beiden Seiten.
Übung fünf, Liegestütze.
Station sechs, Hindernislauf, wahlweise abwechselnd mit den Beinen über die Hindernisse oder mit Trippelschritten herum.
Station sieben und damit die letzte Übung, balancieren. Aber nicht nur so. Während wir einen Fuss vor den anderen setzen beugen wir die Knie, Also hinteres Bein soll nach vorne, geht seitlich an Balken runter weil wir unsere Standbein beugen. Diese Übung trainiert die Oberschenkel und die Stabilität.
Wie schon gesagt sind wir die erste Runde gegangen.
Die zweite Runde sollte jeder in seinem Tempo laufen und genau diese Übungen noch einmal machen mit 10 Wiederholungen pro Gerät.
Alle, wirklich alle haben es komplett durchgezogen.

Respekt!!!

Natürlich gab es schnelle und nicht so schnelle aber darum geht es hier heute auch garnicht. Es ging einfach darum mal alternativ etwas anderes außer laufen zu machen.


Hier unsere heutige Strecke.
Wie ihr seht sind wir wirklich mitten im Wald.

Da anscheinend alle diese Strecke gefällt und die Übungen ebenfalls Spaß machen, obwohl einige hier und da Schwierigkeiten hatten, denke ich, dass wir hier öfter hingehen.

Zum Schluss noch ein paar Worte zu unserer neuen Mitstreiterin.
Ein riesen Lob. War echt super. Dafür, dass man mir gesagt hat, wie eigentlich alle am Anfang, ich kann nicht laufen, war es klasse.

An dieser Stelle erwähne ich gerne noch einmal mein Vorhaben für den 17.04.2017!
Teilnehmer aus beiden Gruppen, Junioren und diese hier, können um 11 Uhr zur Thingstätte nach Heidelberg kommen. Dort ist ebenfalls ein alternatives Training geplant.

Habt eine schöne angenehme Woche



Dienstag, 21. März 2017

Bei Regen laufen wir nicht!

Absolut falsch!

Hallo zusammen,
da heute wegen dem Wetter niemand laufen wollte, nutze ich die Gelegenheit für ein wenig Aufklärung.
Ich höre immer wieder, auch aus dieser Gruppe, bei Regen laufe ich nicht.
Aber warum?
Die häufigste Erklärung ist, dass man ja krank werden könnte.
Dies ist eine falsche Auffassung.

Aber warum ist dies die gängige Meinung?
Regen bedeutet Nässe, Nässe assoziieren wir mit Kälte. Beide Komponenten zusammen ergeben eine Auskühlung unseres Körpers und dies schlussendlich zu einem Infekt.

Wie können wir etwas dagegen machen?
Um es kurz zu machen, weniger ist mehr.

Um es verständlich zu machen muss ein wenig was erklären.
Viele Läufer und auch in unserer Gruppe ziehen sich zu dick an. Zu viele Schichten an Kleidung die unsere Wärme speichert. Es ist anfänglich recht angenehm aber zum Training nicht wirklich hilfreich.
Im Training erhöht sich unsere Körpertemperatur und bei zu viel Kleidung kann die Wärme nicht ausweichen. Uns wird immer wärmer. Unser Körper reagiert darauf in dem wir anfangen zu schwitzen. Dies würde im Normalfall bedeuten, dass wir uns über die feuchte Haut abkühlen. Aber wir haben zu viel an. Bedeutet wir überhitzen. Nun ist der Moment wo viele einen großen Fehler machen. Sie machen ihre Jacken auf oder ziehen die Pullover aus. Was nun passiert nimmt kein gutes Ende. Unser Körper läuft auf Hochtouren, ist total verschwitzt und kommt mit der kalten Luft in Kontakt. Nun sind wir dem was kommt ausgeliefert. Wir sind in diesem Moment sehr anfällig für Infekte, auch unsere Muskeln ziehen sich schockartig zusammen.
Wenn man sich allerdings im Vorfeld von einiger Oberbekleidung trennt und sie erst nach dem Training wieder anzieht kann der Körper nicht so schnell auskühlen und die Wahrscheinlichkeit einer Infektion wird minimiert.

Aber was hat das mit Regen zu tun?
Es ist eigentlich genau das Gleiche.
Laufen bei Regen ist kein Problem wenn man etwas beachtet.
Nach dem Training die nasse Oberbekleidung ausziehen und warm einpacken.
Es soll ja kein Striptease gemacht werden, aber eine dünne Jacke bietet ausreichend Schutz vor Nässe und lässt sich leicht gegen eine dicke, trockene wechseln.

Vor und nach dem Training den Körper warm halten ist vollkommen korrekt aber währenddessen sollte man etwas weniger tragen.

Eine blöde aber berechtigte Redewendung passt an dieser Stelle wie die Faust aufs Auge.

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung!

Dies ist meine persönliche Meinung und spiegelt in nicht all die anderen Meinungen wieder.

Donnerstag, 16. März 2017

Wieso, weshalb, warum...

.... aber ich bin nicht dumm!!!
Heute habe ich ein kleines Mitteilungsbedürfnis.
Warum?
Beim letzten Treffen gab es eine kleine Diskussion wegen dem Schweinehundlauf.
Ich komme nicht mit!
Ich weiß nicht ob ich das schaffe!
Sehr viel Unsicherheit bei den Zweiflern.
Das ist vollkommen in Ordnung, aber hier passt ein Kommentar von einer aus der Juniorengruppe.
"Wenn man es nicht probiert, weiß man nicht ob es klappt!"

Deswegen nehme ich euch heute mit auf eine Reise in meine Vergangenheit.
Es gab genau zwei Schlüsselmomente, die aus mir das gemacht haben was ich jetzt bin, einen Hobbyläufer!

Aber von Anfang an.
Hätte mir vor fünf Jahren jemand gesagt, du wirst laufen, dann hätte ich ihn wahrscheinlich ausgelacht. Okay, ich habe immer etwas Kampfsport gemacht aber für alles andere war ich zu faul.
Sport im Fernseher war schon anstrengend genug.

Anfangen hat alles eigentlich total unbewusst.
Mein damaliger, und jetzt immer noch, Trainer und ich wollten einen Verein gründen. Die ganzen Vorbesprechungen haben wir innerhalb von Spaziergängen gemacht. Irgendwann waren wir fast zwei Stunden unterwegs und hatten 10 Kilometer zurückgelegt. Daraus entstand die Idee einfach mal mit dem Laufen anzufangen. Ich fand es super und habe mich immer weiter entwickelt.

Dann kam ein Arbeitskollege und redete von einem Lauf.
Oh mein Gott!
Ich? Laufen wo andere zusehen? Niemals!!!
Aber mich hatte der Ehrgeiz gepackt und ich wollte es wissen.
Ich war total aufgeregt.
Zu meiner Überraschung traf ich dort nicht auf Spitzenleute. Nein! 90% waren wie ich.
Blutige Anfänger. Und mit Sicherheit genauso unsicher wie ich.
Gut 1000 Menschen gingen an den Start. Und als es endlich los ging war ich total happy.
Ich hatte es geschafft.
Ich laufe mit anderen und vor anderen!
Das war der erste Schlüsselmoment.

Der zweite kam ein paar Wochen später.
Meine Firma machte bei einem Firmenlauf mit.
In Frankfurt ging es an den Start.
Ehrlich gesagt, ich bin ohne irgendwelche Informationen mitgefahren.
Als ich ankam war ich geflasht.
Dort waren keine 1000 oder 10000 Leute!
85000 Leute waren am Start. Genau 85000 Menschen wollten laufen.
Eine bunte Mischung aus Spitzenathleten und total unsportlichen Menschen.
Bei diesem Lauf ist das ganze Bankenviertel plus der Fussgängerzone komplett abgesperrt.
Da die Frankfurter sowieso Erfahrung mit Läufen haben, jährlich den Marathon, stehen dort auch viele Menschen und feuern einen an. Aber nicht wie beim Schweinehundlauf, hier und da steht mal einer. Nein!
Dort stehen 100000 Menschen und jubeln.
Als ich das gesehen hatte war ich endgültig vom Lauffieber gepackt.

Ich möchte jedem der Laufgruppe die Gelegenheit geben einmal bei einem kleinen Lauf mitzumachen. Da bietet sich der Schweinehundlauf an.
Es sind nur 4,6 Kilometer und die nicht einmal am Stück. Es gibt eine kleine Unterbrechung, für die, die schnell genug sind. Es gibt auch keine Zeitmessung. Es ist mehr ein Just for Fun Lauf.
Wie der Name schon sagt, soll der innere Schweinehund überwunden werden.

Am 03.06.2017 werden Teilnehmer aus beiden Gruppen, ja auch die Junioren kommen mit, an diesem Lauf teilnehmen. Natürlich freiwillig und im Anschluss setzen wir uns, bei hoffentlich gutem Wetter, zusammen und haben einen entspannten Abend.

Das wäre ein riesen Traum von mir und mit euch kann ich in verwirklichen.