diesmal kommt der Blog etwas später. Sorry dafür aber arbeitstechnisch war es anders nicht möglich, dass war auch der Grund warum ich Donnerstag kein Training anbieten konnte.
Nun genug erklärt, kommen wir zurück zu dem, was wir gemacht haben.
Es war etwas herausfordernd.
4x1000m!
Das ist schon eine ganze Menge.
Doch es gibt gute und schlechte Tage oder solche wo man denk, es wird super und dann geht mittendrin nichts mehr.
Letzterer war am Dienstag.
Wir waren zu dritt.
Die ersten zwei Intervalle waren recht gut, trotz einer Brücke die wir hoch mussten. Hierbei muss ich erwähnen, dass kleine kurze Anstiege recht gut zu bewältigen sind aber längere, unregelmäßige Anstiege richtig Kraft kosten.
So kamen wir zu Kilometer drei und da war ein richtig fieser Anstieg drin, der Kondition gekostet hat. Die Pace ging von 9min/km auf 11 hoch. Da wo es hoch geht, geht es auch wieder runter und normalerweise geht auch die Pace wieder auf vorheriges Niveau, aber diesmal nicht. mit 10:15min/km ging es weiter.
Grund dafür waren Krämpfe im Unter- und Oberschenkelbereich bei einer Mitstreiterin. Die Gründe können sehr vielseitig sein. Mein Verdacht war Flüssigkeitsmangel, dieser wurde aber nicht bestätigt. Also habe ich nach anderen Ursachen gesucht und bin fündig geworden.
Zwei Sachen kommen in Frage und ich denke beide sind richtig.
Erstens Übertraining, ja es war zu viel.
Zweitens, die Anstiege. Wie oben schon beschrieben sind es Herausforderungen.
Aber was nun?
Ein paar Schritte zurück und den Anstiegen aus dem Weg gehen?
Nur noch Strecken laufen die nicht so herausfordernd sind?
Auch hierzu eine Erklärung.
Unser Körper, besonders unsere Muskeln haben einen sogenannten Memory-Effekt.
Er merkt sich Sachen die wir mal gemacht haben und merkt sich auch die Herausforderung. Wenn man also noch mal so etwas macht werden mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt und es klappt besser.
Beispiel, ich trainiere auf Marathon, 42,2km. Meine längste Laufstrecke war bisher 21,1km, also Halbmarathon. Nun packe ich jede Woche ein paar Kilometer mehr drauf. Mein Körper merkt sich das und so schaffe ich jede Woche die Distanz der vorherigen besser uns kann es erweitern.
Unangenehme Ereignisse im Training, besonders die mit Schmerzen verbunden sind, geht man automatisch aus dem Weg. Ein ganz natürlicher Prozess, dennoch sollte man nicht zu lange warten und sich diesen Herausforderungen immer und immer wieder stellen. Denn eines ist sicher, irgendwann klappt es bestimmt.
Ich hoffe ihr zieht weiter mit und stellt euch den Herausforderungen.
Wir sind schon weit gekommen und die fünf Kilometer sind nicht mehr weit weg.
Hier noch unsere Strecke.
Die zweite Läuferin hat die 4x1000m komplett gemacht.
Zum Schluss haben wir das Tempo sogar noch etwas erhöht.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen