Montag, 21. August 2017

Laufschuhe richtig binden

Hallo zusammen,
heute mal etwas Theorie!

Einige haben Probleme mit ihren Laufschuhen.
Nicht das sie nicht passen oder drücken oder nicht hübsch aussehen, wobei das eigentlich egal ist.
Nein, die Schnürung ist entweder zu locker oder zu stramm. Vielleicht schlafen die Zehe ein oder auch der ganze Fuß.
Schuld daran ist die Schnürung!
Jeder Fuß ist anders und jeder schnürt seine Schuhe auch anders.
Aber es gibt Tricks und Tipps um solchen Problemen aus dem Weg zu gehen.

Daher habe ich sechs der besten Schnürungen für Laufschuhe herausgesucht um euch Alternativen zu zeigen.

Also fangen wir an:


Diese Bindung kennen wir wohl alle.
Sie ist überall zu finden.
Man kann sie stramm und locker machen aber nicht individuell anpassen.
Für mich persönlich immer passend.


Eine andere Variante ist diese Diagonalschnürung.
Sie bietet oben einen guten Halt und hebt den Vorderfuß an, so dass man mehr Freiheit für die Zehe hat.
Aber, mich stört dieser Diagonalsteg, da er mir zu sehr auf den Spann drückt.


Diese Bindung finde ich sehr interessant.
Sie entlastet den Spann und hebt gleichzeitig den Vorderfuß.
Sie ist wohl für solche Läufer geeignet, die einen hohen Spann haben und solche denen öfter beim Laufen die Zehe einschlafen ( kribbeln und Taubheitsgefühle in den Zehen ).


Bei dieser Variante handelt es sich auch wieder um eine, die den hohen Spann entlastet.


Für mich eine sehr fragwürdige Schnürung.
Eine Speedschnürung.
Aber für wen geeignet?
Ich denke eher was für Triathleten, die schnell aus Schuhen raus und wieder rein müssen.


Die letzte Art ist wohl etwas für Wanderschuhe.
Kaum ein Laufschuhe hat extra Ösen unten.
Klar, es gibt ein paar wenige aber in unserer Gruppe nicht.

Insgesamt gibt es wohl über 15 Variationen seine Laufschuhe zu binden, wobei da einige total verrückte Sachen dabei sind.
Diese Sechs sind aber die gängigsten.

Wenn ihr Probleme habt und diese nicht von den Schuhen an sich kommen, probiert einfach mal eine andere Schnürung aus.
Wie schon erwähnt habe ich mit dem Standard keine Probleme aber ich werde es auch mal anders probieren.

Ich hoffe ihr fandet diesen Blog ein wenig interessant.
Bis zum nächsten mal.






Mittwoch, 16. August 2017

Vorbereitungen laufen

Hallo erstmal,

irgendwie hat alles im Moment mit laufen zu tun.
Die Arbeit läuft..
Bei einigen läuft die Nase.
Die Zeit läuft uns davon.
Aber unsere Vorbereitung für den Frauenlauf läuft super.

Ferienzeit ist Faultierzeit und das ist auch gut so. Körper und Geist brauchen Ruhe vom Alltag. Daher kamen auch nur die Zwei zum Training, die die bisher am Frauenlauf teilnehmen.

Der Lauf hat eine Distanz von 6,5km. Also komplett Neuland.
Der Schweinehundlauf war eine Sache, diese ist doch etwas anders.
Es ist ein offizieller Lauf mit Zeitmessung und allem was dazu gehört.

Am letzten Sonntag waren die Beiden schon unterwegs und haben die Distanz gelaufen.
Nun sollte die Wiederholung her.
Aber das Wetter war nicht gerade lauffreundlich.
27 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 85%.
Das ist nicht schön.
So kam es, dass eine nach 3,5km nicht mehr laufen konnte, die Luft war raus. Aber sie ist den Rest stramm gegangen.
Die Andere wollte es wissen und hat die 6,5km laufend bewältigt.
Sie war zwar total platt aber hat es geschafft.
Auf das Wetter können wir keinen Einfluss nehmen, alles andere liegt in unserer Hand.

Hier mal die Laufstrecke.


6,5km, eine tolle Strecke

Das Streckenprofil passt ungefähr auf den anstehenden Lauf.
Und eine Sache, bewältigt wurde die Strecke mit unter einer Stunde, knapp 58 Minuten.
Das ist echt genial.

Bis zum 02.09. werden wir erstmal an dieser Distanz, zumindestens für die Zwei, festhalten.
Alles andere wird sich zeigen.

Vielleicht kommen ja beim nächsten Training doch einige mehr mit.
Also dann, bis dann.

Dienstag, 8. August 2017

Wie jetzt? So lange?

Hallo an alle,

gestern war es wieder soweit.
Die nächste Trainingsrunde war angesagt.
Eigentlich wollte ich ja mit dem Intervalltraining weiter machen aber da einige von der Gruppe am 02.09.2017 am Frauenlauf in Ludwigshafen teilnehmen, habe ich mir was anderes überlegt.

Eine Stunde laufen!
Bei der Ankündigung standen den Dreien, mehr waren wir nicht, teilweise das Entsetzen im Gesicht.
Wie jetzt?
So lange?
Eine Stunde laufen?
Das schaffe ich nicht!

Erst einmal hat jeder es schon das ein oder andere mal geschafft.
Zum Zweiten trägt eine negative Einstellung zum Scheitern bei.
Und ja, keiner ist eine Stunde gelaufen!

Aber, und das ist wichtig, jeder hat es versucht und eine klasse Leistung gebracht.
Zwei waren 46 Minuten in Bewegung, davon 41 Minuten nonstop am Laufen.
Eine andere war mit 53 am Stück laufen und insgesamt 58 Minuten Bewegung gut dabei.
Nur leider wurde das Ziel von 60 Minuten laufen verfehlt.

Warum diese eine Stunde?
Der Frauenlauf hat eine Distanz von 6,5km.
Das ist in unserer Gruppe ungefähr das, was ihr in einer Stunde schaffen solltet.
Die, die 41 Minuten unterwegs waren hatten eine Distanz von 4,5km.
Diejenige mit 53 Minuten hat es geschafft, 6,5km.

Wie man sieht ist es doch zu schaffen!
Zwei mit einem Schnitt von um die 9:30/km, die Andere mit um die 8:40/km.
Das sind gute Zeiten, wenn einmal betrachtet wo und wie wir gestartet sind ist das ein riesen Fortschritt.

Im nächsten Schritt geht es darum die Komfortzone zu verlassen und über den "Ich kann nicht mehr Punkt" Hinaus zu gehen.

Eines noch, und da war ich erstaunt.
Laufen ist nicht nur etwas körperliches, alle waren sich gestern erstaunlicher Weise einig, es ist gut für den Geist. Alle haben eine Art von Stress zu bewältigen und alle waren sich einig.
Das tat richtig gut!
Stressbewältigung durch Sport, das ist mein Ziel und das habe ich bei euch erreicht.

Danke für´s Mitmachen!

Dienstag, 1. August 2017

Endlich mal wieder

Hallo zusammen,
endlich mal wieder was gemacht.
Nachdem wir fast einen Monat Dienstags nicht gemacht haben, freut es mich tierisch, dass es geklappt hat.

Gleich hier am Anfang wollte ich erwähnen, dass wir Zuwachs bekommen haben.
Eine aus der Junior Gruppe habe ich in die Erwachsenengruppe geholt.
Ich hoffe, ich kann sie fördern und fordern. Sie will mehr, sie kann mehr, sie bekommt mehr.

Nun aber zum heutigen Training.
Insgesamt leider nur zu dritt aber ist okay.
Ganz große Augen bekamen zwei, die eigentlich dachten, sie könnten wieder ihre fünf Kilometer abspulen. Aber nicht mit mir. Donnerstags kann jeder laufen so wie er will aber nicht beim Training. Da gebe ich den Takt vor.
Heute Intervalltraining, aber nicht mit gehen und laufen im wechsel. Nö, Laufen und schnelles Laufen war dran. Wobei schnelles Laufen nur die Verlängerung des Schrittes ist.
Angefangen haben wir dennoch mit gehen, dann 3 Minuten laufen und 10 Sekunden schnell. Das Ganze haben wir gesteigert bis auf 30 Sekunden schnell. Das war das Tagesziel.
Aber was keiner wusste, meine beiden Freunde "Hepp" und "Hopp" sind wieder da.
Oh was haben die sich gefreut.
Hepp bedeutet schnelle Trippelschritte auf der Stelle, Hopp sind Kniebeugen.
Ein zweites Mal große Augen bei den Beteiligten.
Ich glaube zwei haben mich verflucht. Vollkommen in Ordnung.
Nach 2,5km war aber auch alles vorbei.
Auf die Frage, was denn nun besser sei, lange oder kurze Schritte, gab es verschiedene Antworten. Eine lang, eine kurz, eine beides.

Vielleicht eine kleine Erklärung.
Wer den ganzen Fuß aufsetzt, verliert den Schwung und hat damit keinen mehr für den nächsten Schritt. Die Kraft kommt nur aus dem Oberschenkel.
Wer auf dem Vorderfuß läuft und sich bewegt, ich nenne es Elfengleich, in einem Schwung, der beansprucht eine Vielzahl von Muskelgruppen. Angefangen von der Wade, bis hin zum oberen Rücken.
Auch kurze Schritte kann man mit dem Vorderfuß machen und somit auch die Muskelgruppen reizen.

Unterm Strich haben alle es super gemacht. Ehrlich gesagt habe ich nicht an das Tagesziel von 30 Sekunden geglaubt. Ihr habt mich eines besseren belehrt.

Diese Art von Intervalltraining war erst der Anfang. Langsam, wirklich ganz langsam, gehen wir Schritt für Schritt immer weiter, bis ihr in die Flugphase kommt.

Dazu aber nächstes mal mehr.

Dienstag, 4. Juli 2017

Der Coopertest

Hallo zusammen,

heute stand einiges auf dem Plan aber eigentlich was es nur ein Fitnesstest.
Der Coopertest!

In diesem Test geht es um Stabilität, Mobilität, Koordination und Kondition.

Leider haben sich heute nur zwei Personen eingefunden, aber diesen Test können wir immer und immer und immer wieder machen.

Angefangen haben wir mit einigen Übungen zu den ersten drei Teilen des Tests.
Joggen auf der Stelle für 90 Sekunden.
Knieanziehen auf der Stelle für 60 Sekunden.
Krosssprünge für 45 Sekunden.
Und ab da musste ich halbieren, da die Zwei konditionell nicht so gut drauf waren.
Also, Fersenanziehen für 30 Sekunden statt 60 und Hampelmann für 30 Sekunden statt 60.

Nach einer kurzen Erholungsphase ging es zum eigentlichen Test.

12 Minuten laufen.
In diesen 12 Minuten soll möglichst viel Distanz gemacht werden.

Nach dem Laufen ist Erholung angesagt, wir sind einfach zum Ausgangspunkt zurück gegangen.

Es hört sich nicht nach viel an, aber glaubt mir, es ist nicht so einfach.

In einiger Zeit machen wir den Test noch einmal. Mal sehen ob es dann Verbesserungen gibt.

Also dann bis zum nächsten Treffen.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Sport bei Hitze?

Hallo zusammen,

da wir in dieser Woche nichts machen, wegen der Hitze, habe ich mir überlegt doch einen kleinen Beitrag zu bloggen über dieses Thema.

Ich bin persönlich der Meinung, alles bis 25 Grad ist okay.
Bis 30 Grad ist grenzwertig.
Alles darüber ist ein no go.

Aber geht es auch anders?

Klar, man könnte zum Beispiel früh morgens etwas machen.
Durch die Nacht hat es sich gut abgekühlt und die Luft ist noch frisch.

Viele sind der Meinung, Abends wäre auch gut.
Ich denke nicht.
Die Umgebung ist total aufgeheizt und die Luft ist verbraucht.
Da quält man sich eher.

Aber was, wenn man unbedingt will und morgens nicht raus kommt?
Da sollte man tagsüber sehr viel trinken.
Je nach Belastung verbraucht der Körper bis zu 800ml in der Stunde.
Diesen Verlust komplett auszugleichen ist fast nicht möglich, aber mit nur 1,5l Flüssigkeit ist es auch nicht getan.
Bei Temperaturen über 30 Grad sollte man mindestens 3 bis 4 Liter trinken.

Laufen in der Mittagssonne sollte man komplett vermeiden.
Die Flüssigkeit, die man da verliert kann man nicht mehr aufholen.
Das Blut wird dicker, der Puls steigt, die Überanstrengung kommt, der Kollaps ist unvermeidbar.
Hitzschlag!!!

Einen wichtigen Faktor sollte man ebenfalls nicht vergessen.
Die Ozonwerte!
Liegen sie über 180 sollte man sich überlegen etwas im Freien zu machen.
Liegen sie sogar über 360, dann ist nichts mehr mit überlegen, dann macht man einfach nichts.

Wer nun aber trotz aller Warnhinweise sich unbedingt sportlich betätigen muss, der sollte folgende Hinweise beachten.

1. Wenn Sport dann am Morgen.
2. Wenn das nicht klappt, kann man auch mal ein paar Workouts innen in der Wohnung machen.
3. Lass es ruhig angehen, kein Powertraining.
4. Wenn Training draußen dann nur mit Kopfbedeckung.
5. Nach dem Training abkühlen, zum Beispiel kalt abduschen.
6. Viel Trinken.
7. Wenn ihr Laufen wollt, dann sucht euch eine schattige Strecke.

Ich hoffe, nun wird allen klar, warum ich selbst auch bei dieser Affenhitze so gut wie nichts mache.

Genießt die schönen Tage.
Bis zum nächsten mal.

Dienstag, 13. Juni 2017

Einmal Turnwald und zurück

Da sind wir wieder,

um ganz ehrlich zu sein, große Lust hatte ich heute nicht.
Aber im nachhinein kann ich sagen, es war genau richtig.

Zum Training ging es in den Turnwald.
Warum?
Es war einfach ein wenig zu warm um die ganze Zeit in der Sonne zu laufen.
Im Wald war es zwar auch warm aber wenigstens hatte wir viel Schatten.

Viele laufen zwar im Wald ihre Runden aber wenige nutzen die Geräte.
Wir nicht, wir machen das volle Programm.

Zwei waren heute mit auf der Strecke.
Die erste Runde haben wir alle komplett mit Geräten gemacht.
Nach dieser musste eine aufgrund von Problemen mit den Waden aufgeben.
Die Andere machte noch eine halbe Runde mehr ohne Geräte.

In Summe waren wir gute 35 Minuten unterwegs mit insgesamt 2,5km.
Ganz gut für dieses Wetter.


Wie ihr seht war es nicht viel, aber wir haben was gemacht.

Wie es sich mit dem Training bei dieser Witterung in der nächsten Zeit verhält, wird sich zeigen. Niemand sollte bei extremen Temperaturen laufen, nur wo fangen sie an und wo hören sie auf?

Mal schauen wie, wo, was wir nächstes mal machen.